Dienstag, 25. März 2008
Tibet
Ich habe bereits bekundet [1], daß die Tibeter mich nicht überzeugen, schon gar nicht aus religiöser Sicht. Ich will aber dem Wunsch nach einem eigenen Haupteintrag gerne nachkommen. Hier ist er!

[1] Kommentar von Artifisch

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Den religiösen Aspekt
sehe ich in dem Thema wie gesagt nicht sonderlich prominent. Einen Aufstand gegen Fremdherrschaft kann ich aber nachvollziehen, selbst wenn ich mal davon ausgehe, dass die Mehrzahl der Tibeter unter dem rotchinesischen Regime besser dasteht als in einer mittelalterlich-feudalen Theokratie.

Aber das sagt sich leicht, während man den Luxus genießt, der uns hier zu Gebote steht. Da kommt so ein Satz wie "die Aufständischen gehen mir auf den Sack" schon ein wenig rüber wie der Madame Pompadour zugeschriebene Spruch "Das Volk hat kein Brot? Dann soll es doch Kuchen essen."

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Sie gehen mir auf den Sack, weil sie überall aus den Löchern kommen und mir auf den Fernsehbildschirm projeziert werden.

Früher, um dieses schöne Wort wieder einmal anzubringen, war jeder Aufstand einer Minderheit gut und zu unterstützen. Mit Biafra kamen nicht nur mir die ersten Zweifel, denn es ging eigentlich nur um den eigenen Arsch, das eigene Öl, den bescheidenen Vorsprung vor der verhaßten Mehrheit.

Deshalb müssen Aufständische mich heute besser überzeugen. Da reicht es nicht, in der Mönchskutte herumzuprügeln und Chinesen zu hassen, die sicherlich kein Vorbild an Mitgefühl und demokratischer Gesinnung sind, doch Tibet auch nicht am ausgestreckten Arm verhungern ließen.

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Ich hatte es
auch nicht als Schimpfwort gemeint.

Ich würde aber, wenns beliebt, nochmal auf den interessanten Punkt von Herrn Wuerg mit seiner Prognose zurückkommen, Rotchina drohe ähnlicher Zerfall wie einst der SU. Dass dies irgendwann einmal eintreten wird, darf als sicher gelten. Die Frage ist aber, können wir damit in den nächsten, 5, 10 oder 20 Jahren rechnen? Oder erweist sich der wirtschaftliche Kurs in Richtung Marktwirtschaft ohne gleichzeitigen Zuwachs an politischer Freiheit vielleicht doch als stabilisierender als der vergurkte Reformkurs von Gorbatschow & Co.?

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In der medialen Darstellung sind Tibeter ein durchweg religiöses Volk. Sie scheinen alle einer Religion anzugehören und diese deutlich und offen im Straßenbild zu zeigen. Mal davon abgesehen, dass die mediale Darstellung nicht die Realität wiederspiegeln muss (aber kann) wird hier nach meiner Meinung die Unterdrückung eines Volkes mit der Unterdrückung einer Religionsgruppe gleichgesetzt. Mir reicht die Unterdrückung einer Volksgruppe um das Verhalten der Chinesen zu missbilligen. Es bedarf da keiner zweiten Komponente um diese Missbilligung zu verstärken. Das eine aber mit dem anderen zu verwechseln scheint mir dumm.

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In der medialen Darstellung der Tibeter kommen neben dem Dalai Lama vor allem fried­fertige buddhis­tische Mönche vor. Ihre große Zahl ließ in mir immer schon den Verdacht auf­kommen, sie seien aus ähn­lichen Motiven Mönch geworden wie ein armer Ameri­kaner Soldat. So verwun­dert mich nicht, sie auch unter spon­tanen Randa­lierer zu sehen. Ein intakter Orden mar­schiert ganz oder gar nicht. Wo ist denn da die Dis­ziplin? Ist es nicht blamabel, vom Ober­haupt aus dem Exil zur Ordnung gerufen zu werden? Ist der Dalai Lama den Aufstän­dischen in den Rücken gefallen oder wird ihm die Geschichte Recht geben?

Gerne mißbillige ich das Verhalten der Chinesen, die ihre Eisen­bahn­linie nach Tibet nicht aus Menschen­freund­lichkeit gebaut haben. Sie sind mir zu brutal, nicht nur gegen­über Tieren und Fremden. Sie werden sich inter­natio­nalen Standards anpassen. Solange wird Tibet warten müssen, denn einem so großen Land wie China kann man nicht einfach einen Teil­staat entreißen. Seien wir vielmehr froh, wenn es nur um lokale Kon­flikte geht. Vor fünfzig Jahren wurde China noch als führende Welt­macht prog­nosti­ziert, die andere auch atomar bekämpfen könnte. Das ist nicht einge­treten, auch dank der bevöl­kerungs­politi­schen Vernunft der Chinesen.

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Der Vergleich zum US-Militär
hinkt insofern ein wenig, als es in Tibet, wie ich vor einiger Zeit einer TV-Doku entnahm, durchaus für junge Männer aus allen Schichten normal ist, eine Zeitlang ins Kloster zu gehen und als Mönch zu leben.

Und was die Disziplin und das Warten-können angeht, klingt das in meinen Ohren leicht anmaßend, den Tibetern erzählen zu wollen, sie sollten sich halt in Geduld üben, bis es den Besatzern in den Kram passt, ihre Politik westlichen Standards anzupassen. Und was ich in deren Lage von den mäßigenden Appellen eines geistigen Oberhaupts hielte, das im Exil den Luxus eines Bonusmeilensammlers und Glamour-Gastes im internationalen Jetset genießt, darüber kann ich nur spekulieren.

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Ach ja,
der Budddhismus tibetischer Prägung hat auch seine dunklen Seiten. Wer sich sein romantisches Zerrbild von friedfertigen Mönchen, die keiner Fliege etwas zuleide tun können, bewahren möchte, klicke diesen Link besser nicht. Und diesen auch nicht.

Wohlverstanden: Nicht läge mir ferner, als dem Kampf gegen kommunistische Unterdrückung die Legitimität abzusprechen. Ich plädiere nur dafür, etwas genauer hinzugucken und auch unbequeme Fakten nicht zu ignorieren, die in das hier gerne gezeichnete Schwarzweiß-Gemälde vom Dach der Welt nicht so recht hineinpassen.

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Ich weiß nicht, wie lange ein amerikanischer Soldat in der Armee bleibt. Deshalb blicke ich einfach auf Deutsch­land: Hier war es für Männer auch normal, zwei Jahre zu dienen. Und nicht wenige ver­pflich­teten sich länger, um Geld- und Aus­bildungs­probleme zu lösen.

Ich erzähle den Tibetanern gar nichts und verstehe durchaus, wenn verzwei­felten Menschen der Kragen platzt. Nur sehe ich derzeit weit und breit nichts, was über eine mediale Aufmerk­samkeit hinaus bewirkt werden könnte. Wenn die aber heut­zutage nicht nur sehr wichtig ist, sondern auch mit Menschen­leben bezahlt werden darf, dann war es eine gute Entschei­dung, kurz vor den olympi­schen Spielen den Aufstand zu proben.

Daß Buddhisten nicht immer friedlich auftreten, soll natür­lich nicht ver­schleiern, daß sie das Gebot zur Gewalt­freiheit radi­kaler umge­setzt haben als Christen und Moslems. Was mich des­halb mehr irritiert als das Umstoßen von Autos, ist die abstruse Auf­fass­sung, manche unter ihnen seien so rein, daß auch ein Mord sie nicht mehr beflecken kann.

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Gucken Sie sich mal
die drei Links in meinem vorigen Kommentar genau an, und Sie werden es vielleicht etwas besser verstehen. Davon abgesehen hat die vordergründige Abstrusität einfach auch damit zu tun, dass wir hier im Westen das Konzept "Karma" nicht voll durchdringen.

Es gab vor ein paar Jahren in "Lettre international" einen sehr interessanten Essay, der ohne jegliche Polemik und Verschwörologie mal sehr kenntnisreich an unserem liebgewonnen Klischeebild vom ach so friedlichen Buddhismus gekratzt hat. Ich bin in der Zwischenzeit auch auf weniger mainstreamigen Kanälen vielfach auf die unleugbaren Querverbindungen und Schnittmengen zwischen Theosophen, Nazi-Okkultisten und tibetischem Hochklerus gestoßen. Selbst wenn ich hiervon ein gewisses konspirologisches Grundrauschen abziehe, bleibt immer noch genug übrig, was mich davon abhält, dem Dalai Lama und seiner Clique kritiklos das Weihrauchfass zu schwenken und "Hosianna" zu rufen.

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Ihre Verweise hatte ich nur kurz überflogen, aber bereits andere Quellen gefunden. Darin zu lesen, daß in der Liste buddhisti­scher Gewalt­täter Metzger und Vogelsteller ganz oben stehen, Krieger aber kaum vorkommen, hat mich nicht verwundert. Dafür gibt es auch gute Gründe: Buddha soll der Krieger­kaste entstammen, Mönche sind Gottes­krieger, und ohne Landes­verteidi­gung gibt es keinen duerhaften Raum für kompro­mißlose Fried­fertigkeit.

Nicht dieser Rest an Rea­lismus gegen­über der Gewalt ärgert mich, sondern die Augen­wischerei, wie sie allerdings nicht nur Buddhisten versuchen. Wahr­scheinlich halten sie uns alle für blöd. Weist nicht jede fern­östliche Kampfsportschule auf ein krankes Verhältnis zur Gewalt hin? Kann eine Gesell­schaft mit ausge­prägter Hack­ordnung gewaltfrei sein?

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Wohl nicht.
Im Übrigen gibt es den Buddhismus wohl genausowenig wie das Christentum. Vermutlich sind die meisten der Anhänger beider Religionen ganz normale Menschen, die sich bemühen, ein gutes und gottgefälliges Leben zu führen. Wo man aber genauer hingucken muss, das sind die Machtzentren, die Schaltstellen. Da gilt in der Religion wie in der Politik auch: "Macht macht korrupt und absolute Macht macht absolut korrupt" - von diesem Generalverdacht kann ich keinen Lama, keinen Papst, keinen Ayatollah und auch keinen KP-Chef von vornherein ausnehmen. Und nur weil der eine aus diesem Quartett so nett dauerlächselt und einen Schlag bei Hollywoodstars hat, macht ihn das in meinen Augen nicht zum Quasiheiligen.

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Danke!
Ich war noch nie im Tibet, aber ich kann sehr gut sehen, daß dem chinesischen Kommunismus jede Art von Religion oder religiöser Überzeugung ein Dorn im Auge ist.

Solange eine Kirche in unbelüfteten Kellergewölben agiert und relativ bedeutungslos bleibt, werden die Machthaber ein Auge zudrücken. Auch die Juden im dritten Reich hatten so eine Phase - vorübergehend wenigstens.

Ihr könnt glauben, an was ihr wollt, aber äußert euch nicht - schweigt darüber - verbreitet euren Glauben nicht - schreibt nichts - auch kein Blog - dann seid Ihr toleriert und wir bringen euch nicht gleich um.

Die Tibeter wollen ganz bestimmt nicht Unruhe stiften. Das steht im direkten Gegensatz zu deren Glaubensüberzeugung und des Lebens ihres Oberhauptes, ein Friedensnobelpreisträger und friedlicher Mönch.

Was uns die chinesische Regierung nach Abzug aller Journalisten an Infos zukommen lässt, ist Propagande der miesesten Sorte und erinnert mich sehr stark an die Judenhetze im dritten Reich.

Die "Proteste" nehme ich sehr ernst. Sie sind ein letzter verzweifelter Akt - wie der Judenaufstand im Warschauer Ghetto. Ein Hilfeschrei an Menschen, die die Religionsfreihet hoch halten. Gibt es noch solche Menschen? - Gibt es Menschen denen der Glaube und Religionsfreiheit näher steht als der Mammon? Das ist die Kernfrage der Proteste.

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Hm,
ich weiß nicht. Soweit ich sehe, stand und steht freier Religionsausübung inklusive Klosteraufenthalten in Tibet nichts oder nicht viel im Wege. Das ist weit mehr als man chinesischen Christen, Muslimen oder gar Falun-Gong-Anhängern zugesteht.

Und bei allem berechtigten Misstrauen gegenüber der chinesischen Propaganda scheint es ja doch sehr wohl Tibeter zu geben, die Unruhe stiften wollen. Mir scheint die Hauptmotivation der Aufstände aber eher politisch-ethnischer Natur motiviert und nicht primär religiös.

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Gute Sklaven
Menschen, welche die Religionsfreiheit mit Füßen treten, geben Ihre wahren Absichten NICHT bekannt.

Sie werden niemand erzählen, daß es ihnen hauptsächlich um die Versklavung der Bevölkerung geht. Sie finden immer "andere Gründe" für ihr handeln. Ziemlich undurchsichig führen sie den teuflischen Plan aus, das offensichtliche sorgfältig verschleiernd. Sie werden sagen: Es sind Rebellen, Aufrührer und Chaoten oder Sektierer.

Der Beweggrund ihrer Handlungen:
Nicht-religiöse Menschen sind wesentlich leichter zu kontrollieren. Leute, für die es nichts, außer das hier und jetzt gibt, ohne Hoffnung auf ein besseres oder zukünftiges Leben nach diesem Leben sind Leute mit großer Angst vor allem vor dem körperlichen Tod. Da is ja nix mehr danach...

Es sind jene, die bedenkenlos die Umwelt zerstören und denen alles egal ist was danach ist, weil es für sie ja kein danach gibt. Sie müssen alles tun, um das einzige (die eigene Haut) nicht zu verlieren. Ja, das sind gute Sklaven!

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Ach ja?
Und geben religiös motivierte Fanatiker etwa schlechtere Sklaven ab - wenn sie sich etwa mit der Aussicht auf 72 Jungfrauen im Paradies auf Befehl auf einem vollen Marktplatz in die Luft sprengen? Wenn sie mit dem Kampfruf "Gott will es" Kreuzzüge in vermeintlich heiliges Land starten? So viel Gelegenheit hatten die Gottlosen auf diesem Planeten bisher noch gar nicht, ebensoviel Unheil zu stiften wie die religiös Verblendeten. Wer nur dieses eine Leben hat, hat ja wohl wesentlich mehr zu verlieren als jemand, dem man erzählt, er hätte noch ein ewiges zweites.

Wie gesagt, ich wil das nicht als Plädoyer für die Unterdrückung von Religion verstanden wissen. Aber die Ansicht, allein die Religion mache gute Menschen, die ist von so rührender Naivität, dass mir wirklich gleich die Tränen kommen.

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Wenn wir die Thule-Gesellschaft nicht als Religion sehen, dann hat der Malerlerling aus Österreich mindestens ein Patt erreicht. Kriege werden von Menschen aus unterschiedlichen Gründen angezettelt, und keiner davon scheint mir gerechtfertigt, außer die Verteidigung. Und selbst die wird zuweilen unrechtmäßig vorgeschoben.

Wie auch immer. China hat sich Tibet kassiert. Und die Tibeter wollen das so nicht akzeptieren. Ich kann das verstehen. Die Olympiade ist ein willkommener Anlass die flüchtige öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Vorgehensweise der Chinesen im Umgang mit diesem „innenpolitischen Problem“ ist international zu ächten. Mir scheinen da genügend Gründe für vorzuliegen. Aber wer will schon einen so starken wirtschaftlichen Partner vergraulen?

Made in China mag nicht beliebt sein, es ist aber allgegenwärtig.

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Das hat ja wohl
damit zu tun, dass der DL von den Commies in Peking als Seperatist geächtet ist. Oder muss man beim Eintritt ins Kloster auch geloben, Dalai-Lama-Fanpics zu zeigen?

Wie gesagt, ich will das nicht schöner reden als es ist. Ich würde den Tibetern eher heute als morgen Befreiung aus dem chinesischen Joch wünschen. Aber ich denke nicht, dass es den meisten unter der Oberherrschaft eines Dalai Lamas unterm Strich so viel besser ginge.

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@goetzeclan: Die Thule-Gesellschaft
war ja wohl kein Atheisten- oder Agnostikerzirkel, sondern ein der Theosophie nahestehender Okkultistenzirkel. Die "Forschungsstätte Ahnenerbe" unternahm auf Betreiben Himmlers ja nicht nur die Suche nach dem heiligen Gral, sondern trat auch auf dversen Expeditionen nach Tibet in intensiven Kontakt mit dem dortigen Hochklerus.

Also Hitlers Millionen Tote können wir guten Gewissens dem Konto der religiös Verblendeten gutschreiben. Womit ich die Abermillionen von Stalin, Mao, Pol Pot & Co. nicht gegenrechnen will. Jeder gewaltsame Tod ist einer zuviel, mögen die Motive noch so hehr und lauter sein.

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In meinem Sinne,
ist das gewiss nicht, lieber Ziwo. Wenn das Regime in Beijing geruhen würde, mich um Rat zu fragen, wäre meine Empfehlung die: Überlasst die Spinner auf ihren Berggipfeln doch sich selbst.

Die DPA-Meldung ist überdies leicht irreführend, wenn sie behauptet, es ginge darum, die Kontrolle Chinas über die Klöster "zurück"zugewinnen. China hatte diese Klöster nie wirklich unter Kontrolle, und ich wünsche denen dort auch ein Afghanistan, das sich gewaschen hat. Wie oft muss ich das noch wiederholen?

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Kann ich da ein Bild von bekommen?

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Das ich das noch erleben darf,
unser überkritischer Großziwo eingereiht in die große Lichterkette. Wie das mit dem Boykott chinesischer Waren in der Praxis funktioniert, würde mich wirklich interessieren, kannste Dein Blog nicht wieder aufmachen für ein Einkaufstagebuch?

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Das möchte ich auch gerne sehen. Eine Tibet-Fahne aus Ziwos Chefetage hängend.

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Das hat doch mal
Hand und Fuß. Und was genau schwebt Dir vor in Sachen Boykott? Ich bin zwar eh schon ausgesprochen konsumträge, was Anschaffungen jenseits des täglichen Lebensmittelbedarfs betrifft. Aber wenns bei Kaufentscheidungen Alternativen gibt, die dem Mörderregime keine Kohle in die Kassen spülen, bin ich gern dabei.

Immer her mit konkreten Beispielen und praxisnahen Vorschlägen.

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Nun habe ich genug Kritik an den Tibetern und dem Buddhismus gelesen und geäußert, und ich frage mich: Wo sind sie eigentlich, die Gutmenschen, die Retter der Unterdrückten, die Verteidiger der Religionsfreiheit? Gibt es sie nicht mehr? Sind ihnen die Tibeter zu exotisch oder unbedeutend?

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Ja, lieber wuerg, ich glaube auch, dass ich da im falschen Film bin. Das ist kein interkonfessionelles Glaubensblog bzw. wird dieses Blog von Religionsspot überzogen und Leuten missbraucht, denen es nicht um Religionsfreiheit geht. Ich lese viel Hass! Ich denke, ich werde mich schnell wieder zurückziehen von diesem Ort. Wenn ich das will, brauche ich ja nur die Zeitung aufzuschlagen.

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Hass sehe ich hier keinen.
Es wird sicher etwas härter geknufft in diesem Thread als es sonst üblich ist hier, aber das ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass das Thema hochpolitisch und aktuell brisant ist.

Im Übrigen verweise ich auf die Doppelbödigkeit des Blogtitels, der ja auch als "Freiheit von Religion" verstanden werden kann. Dieser Lesart hat aber meines Wissens niemand Wort geredet.

Schade, dass es ein so kurzes Gastspiel blieb, aber Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten...

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"Der Unfreiheit
der Religion permanent Wort geredet"? Wo liest Du denn das heraus? Es hat hier ja wohl niemand den Tibetern ihr Recht darauf absprechen wollen, einen Bonusmeilen sammelnden Gottkönig anzubeten, der sich als soundsovielte Inkarnation eines früheren Gottkönigs deklariert. Die traurige Tatsache, dass dass die Chinesen dessen Volk unterdrücken und in dem Spiel ganz offenkundig und eindeutig die Bösen sind, macht unseren lächelnden Freund mit der Goldbrille nicht automatisch zum guten. Ich frage mich, wie verblendet man sein muss, um das nicht zu sehen.

Und was heißt hier seine Religion leben können? Hey, der Kalif von Köln kann seine Religion in der Domstadt ja auch nicht leben, wenn er seine Religion so versteht, dass dazu unbedingt ein niederrheinisches Groß-Kalifat mit Rechtssprechung à la Scharia vonnöten ist. Insofern scheint mir Religionsfreiheit keineswegs per se die Krönung des Grundrechtskatalogs zu sein. Menschenrechte, Meinungsfreiheit, körperliche Unversehrtheit sind ja wohl mindestens genauso essentiell.

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Wenn die Religion als solche
ohne Ansehen ihrer jeweiligen Inhalte sakrosankt wäre, dann müsste das hiesige Finanzamt auch die Mitgliedsbeiträge für Scientology, Uriella und die Aum-Sekte eintreiben. Wie wir wissen, gibt es gute Gründe, das bleiben zu lassen. Zugegeben, der Vergleich hinkt ein wenig, und ich habe mit keiner Silbe auch nur angedeutet, dass die Unterdrückung der tibetischen Buddhisten auch nur im entferntesten durch die besondere Abstrusität dieser Glaubensrichtung gerechtfertigt wäre. Wer mir solchen Quatsch unterstellen will, missversteht mich - und das womöglich in niederträchtiger Absicht.

So leid es mir tut, das nochmal wiederholen zu müssen: Die armen Tibeter sind vom Regen in die Traufe gekommen. Und so sehr ich ihnen baldigstmögliche Befreiung aus chinesisch-kommunistischer Fremdherrschaft wünsche - eine Restitution des alten lamaistischen Gottkönigtums würde für viele Tibeter keine wirkliche und dauerhafte Entlastung bringen - auch wenn sich viele in diesen Tagen solchen Illusionen hingeben.

Wenn es den Dalai Lama tatsächlich braucht, um sein Volk zu befreien - gutes Gelingen, lächelndes Vierauge! Die internationale Gemeinschaft sollte dann aber Sorge tragen, dass das nicht läuft wie nach der Entmachtung des Schahs im Iran, wo Kleriker und ihre Tugendwächter einfach eine neue Diktatur errichteten. Diese Sorge, so gering und abwegig sie Dir vielleicht auch scheinen mag unter den derzeitigen Umständen, habe ich tatsächlich.

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Der Punkt mit Afghanistan gestern
war so gemeint, dass ich den Chinesen im Tibet ein Afghanistan wünsche, wie es die Sowjets erlebt haben. Um diese Metapher zu verstehen, müßte man eigentlich nicht zum Inner Circle im Chatham House gehören, dachte ich.

Vom Irak habe ich nicht gesprochen, sondern vom Iran. Was meinte ich damit? Gut, dass der von fremden Mächten (USA) gestützte Schah weg war, schlecht, dass die Mullahs daraufhin eine religiös angemalte Diktatur erreichtet haben. Genau dieses Schicksal würde ich einem von den Chinesen befreiten Tibet nicht wünschen, was ist daran schwer zu verstehen? Einfach abends mal den Alk stehenlassen, dann geht das schon. ;o)

Dein Punkt mit den eingreifenden USA trifft aber dennoch, wenn auch an anderem Ort. Denn schließlich hat die CIA die Mudschjaheddin ja massiv unterstützt, sonst hätten die den Sowjets das Leben wohl nicht ganz so schwer machen können.

Daraus folgerst Du zu Recht, dass Tibet Unterstützung braucht, und da ich keine Stinger-Raketen und M16s liefern kann, werde ich an ehesten wohl auch über meine Kaufakte den winzigen Hebel ansetzen, der mir zu Gebote steht. Aber große Symbolpolitik mit permanentem Lippendienst und Fahnenappell werde ich daraus nicht machen, sorry.

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Können wir mal endlich
zur philosophischen Diskussion zurückkehren?
Wenn wir hier der einen wahren Weltreligion zur Geburt verhelfen, lösen sich doch all diese Probleme von selbst.

Jaja, ich weiß, wie problematisch und angreifbar dieser Gedanke ist...

Was Tibet betrifft, so verlaß ich mich einfach mal auf mein Halbwissen und mein Gefühl und wedel sehr gern mit dieser Fahne. Ich wünsche mir einen maßvollen Boykott von den einzelnen Sportlern. Z.B. den 10.000 Meter Lauf machen und dann kurz vor Ziel eine Gedenkminute einlegen, oder so. Obwohl diese Zur-Schau-Stellung in aller Öffentlichkeit vielleicht schon zu grob ist. Nicht, dass hier noch ein Dritter Weltkrieg ausbricht, weil man irgendwelchen Egos, die über Atomwaffen verfügen, zu sehr auf die Füße getreten ist. Vielleicht den 10.000 Meter Lauf einfach betont halbherzig machen.

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Gewiß kämpfen die Tibeter nicht mit Maschi­nenpi­stolen und "sind auf leute wie du und ich", aber auch dir und mir angewiesen. Sie dürfen gerne jeden Tag demon­strieren, ran­dalieren und ihr eige­nes Leben gering­schätzen, auch vor den olympi­schen Spielen. Nur besonders wert­schätzen kann ich diese Erpres­sung nicht.

Ich mag es nicht, wenn Sport­funkti­onäre in der Politik übermäßig mit­reden. Die Tibeter haben ihnen diese Gelegenheit eröffnet. Ich mag es auch nicht, wenn man sich leicht­fertig in den Kugel­hagel begibt und von den anderen Mitleid erpreßt.

Ob die Tibeter fernab von der Welt in diesem Kalkül denken, will ich gerne bezweifeln. Es stellt sich aber so dar. Und was wäre Tibet ohne diese Darstel­lung? Ein Land, das niemand kennt.

Aber auch ein Land, für das wir einen eigenen Namen haben, dessen Streben nach Unab­hängigkeit uns auch deshalb plau­sibel erscheint. Nur, was erwarten die Tibeter gerade jetzt von von der Welt? Eine inter­nationale Anerkennung, wie sie Natio­nal­china an Rot­china verloren hat?

So ungerecht es erscheinen mag: In einem gewissen Rahmen müssen Reali­täten beachtet werden. Und wer dies nicht tut, kann nicht von jeder­mann Beifall erwarten. Vor allem dann nicht, wenn kleine lokale Erfolge globale Rück­schritte bewirken.

Und schon bin ich bei der Forderung "zur philo­sophi­schen Dis­kussion zurück­zukehren". Denn damit verbun­den ist die inter­essante Frage: Ist unsere christliche Ethik überholt? Für meinen Geschmack kann es nicht auf Dauer sinnvoll sein, daß große Gruppen, ja die ganze Welt gefährdet werden, weil das Leid kleiner Gruppen, ja einzelner als gleich­bedeu­tend postu­liert wird.

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Da machen Sie jetzt
aber ein Fass auf, Herr Wuerg. Sie meinen es gewiss nicht so, aber da klingt unterm Strich doch durch, sollen die paar verblendeten und radikalisierten Idioten, die es nicht gebacken kriegen, sich mit der Fremdherrschaft und Unterdrückung zu arrangieren, einfach mal Ruhe geben und nach Hause gehen, damit die Weltgemeinschaft ungestört Sport gucken kann und weiterhin schönes friedliches Business machen kann. Ab welcher Gruppengröße wäre es denn nach Ihren Maßstäben statthaft, den Weltfrieden zu gefährden?

Und was soll das mit christlicher Ethik zu tun haben? Da kann ich nicht so recht folgen.

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In Ruhe Sport gucken zu können, ist in meinen Augen kein großer Wert. Die Olym­piade verlängert nur den immer noch zu kurzen Hebel, an dem die Tibeter sitzen. Er reicht gerade aus, Politiker die bekannte Kritik an China wieder­holen zu lassen. Glück­licher­weise lassen sie sich nicht zu mehr verleiten, geben der Vernunft den Vorzug vor dem Dusel. Sie wird lang­fristig den Tibeter Unab­hängig­keit bringen, keine zum Scheitern verur­teilten Erpres­sungs­versuche.

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Gedankensplitter zu dem Thema
Kleine Gruppen sollte ihrer Bedeutung angemessen beachtet werden, und nicht übermäßig viel Gewicht in der öffentlichen Wahrnehmung bekommen?

Wenden wir uns von Tibet ab und wenden wir uns Dafur zu. Gilt der Satz dann immer noch?

Die christliche Ethik sagt, das jedes Leben wertvoll ist, ja dass das Leben über allen anderen Werten steht. Mir scheint diese Ethik nicht überholt. Jegliches Leid scheint mir nicht hinnehmbar. Für mich ist die Frage anders: In wie weit bin ich aufgerufen das Leid meiner Nachbarn zu verringern?

Noch ein Gedanke drängt sich mir auf. Ich kenne zwei Wege meinem Gegenüber zu einer Änderung seines Handelns zu bewegen: Diplomatie und Gewalt. Das Gilt für den Umgang mit meinen Nachbarn im Haus genau so wie für eine Staatsregierung. Gewalt scheint mir nur in Ausnahmesituation akzeptabel zu sein. Diplomatie hingegen ist langwierig und der Erfolg ist schwer abzusehen. Ein satter Schlag in die Fresse kann bei meinem Ruhestörenden Nachbarn sehr schnell zu einem Ergebnis führen, aber ein Angriff gegen einen Staat ist etwas deutlich anderes.

Möglicherweise ist der aktuelle Schritt in der Diplomatie die Austragung der olympischen Sommerspiele in China, auch wenn es einigen nicht gefällt, und sie Cliquenwirtschaft mit dem Unterdrücker wittern.

Und dann ist da noch die Aussage von Jesus: Liebe deine Feinde, bete für die, die dich verfolgen.

So, und was mache ich jetzt damit?

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Die Feinde niedermetzeln und sie lieben. Ein Krieger des Lichts sein. Den Heiligen Krieg ausrufen!
...

- Pardon. ich war übersteuert. -

Eigentlich wollt ich ja nur sagen, dass das Jesus-Wort nicht bedeutet, sich alles gefallen zu lassen. Ich denke, aus Notwehr kann man sogar töten. Das ist noch nichtmal ein Widerspruch dazu, seine Feinde zu "lieben" und für sie zu beten.

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Ich denke, Jesus spricht an der genannten Stelle von Liebe gegenüber seinen Feinden und nicht über Töten in Notwehr. Aber das wäre ein neuer „Faden“. Lassen wir das für später.

Ein weiterer Gedanken: Wie viel Legitimation hat sich das Deutsche Reich über die Spiele in Berlin 1936 in der Welt geholt? Wie stark hat sich Hitler durch dieses Sportereignis in die Weltgemsinschaft eingekuschelt? Was wäre passiert, wenn die Spiele von den Nationen boykottiert worden wären?

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Bedeutet die Aussagen „wo nix anderes steht als der zitterwolf“ dass Sie der Autor sind, oder dass der Autor die gleiche — möglicherweise identische — Meinung wie Sie vertritt?

PS: Ihr Versprechen das Bild der tibetischen Flagge betreffend habe ich nicht verdrängt.

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Und hier kommt sie schon:

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Dann will ich der Vollständigkeit halber
auch nicht verschweigen, dass ich meine Frau gestern bei Ikea dazu überredete, die günstigen Edelstahltöpfe "made in China" stehen zu lassen. Ob der ganze Plastikramsch, der dann doch den Weg in den Kofferraum des Darkmobils fand, komplett china-frei gewesen ist, würde ich jetzt nicht unter Eid behaupten wollen. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen...

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Das ich Ihnen zu 95% Recht geben muss kommt nicht häufig vor. Zu den 100% fehlt nur meine Abneigung gegen Emaille. Aber das ist privat, und gehört hier nun wirklich nicht hin.

Ich habe mich in den letzten 10 Jahren verstärkt an die Artikel des Hausstandes begeben, die möglicherweise in der Erstanschaffung teurer sind, dauerhaft aber als preisgünstiger anzusehen sind. IKEA scheint mir da super schlimm. IKEA hat es geschafft das Möbel zu einem Modeprodukt mit 6 Monaten Halbwertszeit werden. Ich habe einige IKEA-Möbel und liebe mein BILLY in Eiche rot, aber die massiven Mengen an Möbelmüll jedes Jahr stehen im total krassen Gegensatz zu den pseudointellektuellen Grünwähler-Publikum mit Totalcheckung auf allen Gebieten des Lebens, der Natur und der Erschaffung der Welt. Möbel als Modeartikel ist falsch, egal ob China oder Teuteburger Wald. Und wenn ich sehe, was für Mengen an Plastikramsch da in Autos gestopft werden, an denen der Hopi-Indianer-Aufkleber prangt (Erst wenn der letzte Baum …) und dann bedenke, dass dieses Zeugs mit einer Verrottungszeit von 1.000.000 Jahren schon nach 24 Monaten auf der Abschussliste steht, dann wird mir ganz ganz anders. Den AUfkleber hätten die sparen können, und das pseudogrüne Gelaber auch.

Ich bin bisher nur ein einziges mal mit Einstellung schlecht gefahren, lieber das Robuste und von Moden Unabhängige zu kaufen. Meine Mamiya 645 ist für die Ewigkeit gebaut. Die wird länger funktionieren als es Filme geben wird. Und der wird gerade knapp.

PS: Danke für das Bild. Ich hatte schon meine Zweifel ob tatsächlich …

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Ich weiß, Tibet ist durch und raus aus den Medien. Den­noch möchte ich von den Koch­töpfen noch einmal kurz zu China zurück­kommen:

Stephen Maguire hat heute gegen Shaun Murphy das Finale der China Open gewon­nen. Von Boykott, Pro­testen oder Abreisen habe ich nichts gehört. Die Olympi­ade ist natürlich nicht nur eine Nummer bedeu­tender als ein Snooker-Turnier.

Für beide aber gilt: Als man beschloß, sie in Rotchina statt­finden zu lassen, war das Regime dort kein besseres als heute. Man hat sich unter ange­messer Abwägung dazu ent­schlossen. Ebenso richtig war es, das kleine National­china gegen das große Rot­china als Vertreter Chinas auszu­tauschen.

Jetzt umzukehren wäre falsch, auch für die Tibeter. Wer Welt­politik nach Maß­stäben persön­lichen Dusels beurteilt, dem wün­sche ich eine voll­ständige Absage der Olympiade in China, damit er sehen kann, was dann von den Tibetern noch bleibt.

Des unge­achtet bleibt es richtig, die blutige Nieder­schla­gung des tibeti­schen Auf­standes zu verur­teilen. Es ist auch richtig, aus diesem aktu­ellen Anlaß China erneut zur Ein­haltung der Menschen­rechte zu drängen, auch gegen­über der Bevöl­kerungs­mehrheit.

Nur sollten die letzt­end­lichen Maß­nahmen sich an der Nütz­lichkeit orien­tieren. Dazu gehört natür­lich auch die Rück­sicht­nahme auf die Gefühle des Wahl­volkes. Die schei­nen mir aber nicht so ausge­prägt, daß man ihret­wegen den Pfad der Ver­nunft verlas­sen müßte.

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Womit wir wieder bei der Demokratie sind. Hat nicht irgendwer behauptet, die olympischen Spiele haben deswegen den Weg in die rote Diktatur geschafft, weil deren Diktator versprochen hat, nicht mehr so viele Andersdenkende abzuschlachten und die Presse so frei sein dürfte, als beispielsweise ein Hering im Fischernetz? Waren Verbesserungend der Menschenrechte nicht Bedingung für die Austragung der Spiele? Und ist Tibet nicht ein wunderbarer Indikator für den Fortschritt, den China im Umgang mit seinen Bürgern macht?

Ich glaube ja nicht an das was ich gehört habe. Ich glaube nur daran, dass die Spiele in die Stadt kommt, die die meiste Knete hinlegt. Die Spiele politikfrei? Eine Lachnummer …

PS: Den „Fahnenmast“ habe ich bemerkt. Er gefällt mir richtig gut. Angemessen!

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Wie wäre es ohne ohne Olympiade in China um die Menschen­rechte bestellt? Hätten die Tibeter dann überhaupt protestiert? Wenn ja: Wäre dann alles im Keim erstickt worden?

Ganz gewiß macht China Fortschritte im Umgang mit seinen Bürgern. Wenn auch nicht so tolle, wie wir sie gerne hätten. Ich weiß: Geduld und Ver­ständnis bringen wir nur für Völker auf, die nicht nur ihre eigenen Leute umbringen, sondern auch uns Bomben vor die Tür legen.

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Heute gab es zum Montagsknallerpreis von 7,77 Euro bei Plus einen recht mageren Buddha zu kaufen.

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Made in China?

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Weiß ich nicht. Vielleicht nur Auftakt einer ganzen Serie: Schlecht brennende Fackel, fünf farbige Armreifen und das Handarbeitsbuch: Tibetfahnen selber nähen.

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Irgendwie hatte ich es noch im Gedächtnis. Da war doch vor Tibet noch etwas in der Gegend, das unsere volle Solidarität und höchste Priorität erfordert. Oder muß uns nun die Militärregierung leid tun, die auf dem Weg in die Demokratie vom schlechten Wetter erwischt wurde.

Birma, Burma, Myanmar
Tagesspiegel

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Muss uns nicht jedes Staatswesen leid tun,
das von randalierenden Mönchen aufgemischt wird?

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Benötigt Ostbolivien meine Unterstützung? Wäre die Unabhängigkeit Bayerns wirklich ein Verlust?

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